Gedächtnisprotokoll aus der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 22.04.2020

Gedächtnisprotokoll aus der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 22.04.2020

Gedächtnisprotokoll aus der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 22.04.2020

Auch in Zeiten von Corona konnte am Mittwochabend die letzte Sitzung des bestehenden Gemeinderates stattfinden, natürlich mit ausreichend Abstand. Neben Bürgermeister Hartlieb und den 9 anwesenden Gemeinderäten durfte eine begrenzte Anzahl an Zuhörern den Diskussionen folgen. 

Im Vorfeld hatte Diana Galefske im Namen der Angestellten des Stettfelder Kindergartens selbstgenähte Mundmasken überreicht, welche zu Beginn Bürgermeister Hartlieb an die Räte verteilte.

  • Zum  Einstieg in die Sitzung wurden fünf Bauvorhaben behandelt und alle genehmigt.
  • Einstimmig wurde dem Erlass einer Beitragssatzung für die Verbesserung und Erneuerung der Entwässerungseinrichtung der Gemeinde Stettfeld zugestimmt. Ein rein formeller Vorgang mit aktualisierten Inhalten zu den durchgeführten Baumaßnahmen. Die Wasser- und Abwasserkosten bleiben unberührt!!!
  • Die beantragte Teilbefreiung vom Anschluss- und Benutzungszwang des Bauherren zweier Zisternen ergab zunächst erhöhten Diskussionsbedarf. Unter den Auflagen des Einbaus weiterer Wasseruhren durch die Gemeinde zur korrekten Festsetzung der Abwasserkosten wurde der Antrag bewilligt.
  • Die Gemeinde Stettfeld ist seit einigen Jahren schon Mitglied der Vereinigung „Lebensregion plus“, einem interkommunalen Zusammenschluss von zehn Gemeinden im südlichen Landkreis. Der Rat bejahte einstimmig die Evaluation und Fortsetzung des Zusammenschlusses. Auf Nachfrage zu in der Vergangenheit realisierten Projekten wurde die Bezuschussung der Sandsteinmauer am Rathausplatz genannt.
    Weitere Informationen (u.a. zu Förderprogrammen) sind hier zu finden:
    https://www.lebensregionplus.de/
  • Dem Bebauungsplan „Am Herrenwald“ der Gemeinde Ebelsbach wurde mit 9:1 Stimmen zugestimmt.
  • Die Stettfelder Feuerwehr beantragte im Zuge der Bauarbeiten in der Schulstraße die Errichtung eines Überflurhydranten am Feuerwehrhaus (Ecke Schulberg). Dieser ermögliche eine Verbesserung der Übung und Ausbildung sowie der Gerätepflege. Einstimmig wurde der Errichtung zugestimmt, verschiedene Meinungen gab es zum Standort, weshalb Bürgermeister Hartlieb dies mit der Kommandantschaft klären solle. 

Die Verabschiedung der ausscheidenden Räte sowie die Vereidigung der neuen Gemeinderäte ist im Rahmen der konstituierenden Sitzung am 13. Mai angedacht, Details folgen.

STETTFELD hat gewählt!

STETTFELD hat gewählt!

Wir sind überwältigt und unglaublich dankbar für dieses großartige Ergebnis. DANKE dafür, dass uns so viele Stettfelderinnen und Stettfelder ihr Vertrauen geschenkt haben.

Wir haben unser Ziel mehr als erreicht und dürfen jetzt mit 6 Gemeinderäten ins Rathaus einziehen. Wir gratulieren Diana Galefske, Johannes Markert, Matthias Kuhn, Thorsten Kneuer, Werner Rümer und Jürgen Amend zur Wahl.

Außerdem gratulieren wir allen andren neuen und alten Gemeinderatsmitgliedern. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit. 

Liebe Stettfelder Bürgerinnen und Bürger, 

ich möchte mich persönlich für das mir entgegengebrachte Vertrauen bei Ihnen bedanken. Ich war überwältigt und erstmal sprachlos. 

Für mich geht es am 29.03.2020 gegen Alfons Hartlieb in die Stichwahl. Das hervorragende Ergebnis ist für mich ein Zeichen dafür, dass mein „frischer Wind“ bei Ihnen, liebe Stettfelderinnen und Stettfelder, ankommt und geschätzt wird. Bestätigung heißt gleichzeitig Verpflichtung – ich werde mich tatkräftig und engagiert für Stettfeld einsetzen. 

Für die Stichwahl am 29.03.2020 gibt es nur die Möglichkeit der Briefwahl. Bitte nutzen Sie diese, wählen Sie schriftlich – JEDE STIMME zählt. 

Ich bedanke mich von Herzen und wünsche Ihnen alles Gute! Bitte bleiben Sie gesund!

Ihre Diana Galefske

Freizeit

Freizeit

Wir haben abgefragt, ob Freizeitangebote in der Gemeinde genutzt werden.

Das Ergebnis unserer Umfrage zeigt, dass ein genereller Bedarf besteht, aber aufgrund der 45 %, die noch kein Freizeitangebot nutzen, sollte dieses weiter ausgebaut werden. Wir wissen, was wir an unseren Vereinen haben, deshalb haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die Vereine bzw. das Vereinsleben intensiv zu unterstützen durch Schaffung von Rahmenbedingungen für neue (Sport-) kurse und Schaffung von Übungsleiteranreizen für alle Ehrenamtliche.

Wir haben außerdem abgefragt, welche Freizeitangebote genutzt werden. Das Interesse an den verschiedensten Vereinen ist breit gefächert, was man unter anderem an den Anmerkungen sehen kann: Neben Sport-, Gesang- und

Musikverein wurden u.a. auch folgende Aktivitäten genannt: VDK, FFW, Pfarrgemeinde, VHS-Kurse und Wandern.

Die Stettfelder Dorfgemeinschaft lädt daher am 08.03.2020 ab 16.00 Uhr am Dorfbrunnen zur Veranstaltung „Tombola der Vereine“ ein. Hier wird jedem Verein die Möglichkeit geboten, sich vorzustellen.

Neben allen Vereinen bekommt außerdem noch jeder Haushalt in Stettfeld eine Einladung zu dieser Veranstaltung. Wir freuen uns schon jetzt auf euer zahlreiches Kommen.

Eure Dorfgemeinschaft hält euch auf dem Laufenden.

Transparenz und Information

Transparenz und Information

Die Meinungsumfrage zeigt ein klares Ergebnis. 81 % fühlen sich schlecht von der Gemeinde informiert. Unsere Gemeindepolitik braucht mehr TRANSPARENZ.

Gemeinderatssitzung:

Wir stehen für feste Sitzungstermine der Gemeinderatssitzungen, damit alle Gemeinderäte bereits weit im Voraus ihre Anwesenheit einrichten können.
Zudem sind wir für die Einführung einer Bürger-Viertelstunde zu Beginn der Gemeinderatssitzung, so könnten auch endlich die Bürger/innen ihre verschiedensten Anliegen mit allen Gemeinderäten und der Bürgermeisterin besprechen.

Veröffentlichungen:

Andere Vorreitergemeinden veröffentlichen ihre Protokolle im Amtsblatt. Warum schafft Stettfeld das nicht?
Bezüglich der nicht-öffentlichen Sitzungen sind wir der Meinung, dass lediglich personenbezogene Themen diskutiert werden sollten. Wir stehen für die Veröffentlichung der Vergabebeschlüsse, d.h. in der nächsten Sitzung wird der Bieter mit der dazugehörigen Vergabesumme genannt, Art. 52 Abs. 3 GO

Kanäle:

Fakt ist, dass verschiedene Infokanäle vorhanden sind, diese aber nicht wirklich genutzt werden. Wir setzen uns vermehrt für das Gemeindeblatt ein, weil dieses alle Haushalte in Stettfeld erreicht. Außerdem sollte das Internetangebot optimiert werden. Die Internetseite der VG muss nur gefüllt werden. Tageszeitung und Schaukasten sollten ebenfalls beibehalten werden.

Bauen und Wohnen

Bauen und Wohnen

Warum ist uns ein großes Baugebiet in Stettfeld so wichtig:

Einwohnerzahl (Zensus):

Hier müssen wir uns erstmal die Frage stellen, wächst oder schrumpft Stettfeld. Die Einwohnerentwicklung von Stettfeld zeigt, dass unsere Einwohnerzahl in den letzten 15 Jahren um über 100 Einwohner zurückgegangen ist. Was für ein Dorf wie Stettfeld enorm viel ist. Wir müssen den Einwohnerrückgang umkehren. Mikrobaugebiete sind zu teuer und erreichen nicht, dass die Gemeinde wächst.

 

[1] Bayerischen Landesamt für Statistik: Statistik kommunal 2018 – eine Auswahl wichtiger statistischer Daten: Gemeinde Stettfeld 09 674 201 [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Stettfeld

Einkommenssteuer:

Die Einkommenssteuer ist die größte Einnahmequelle unserer Gemeinde. Bei uns liegt sie jährlich bei ca. 600.000 €. Mehr Einwohner bedeuten auch mehr Einnahmen.
Außerdem gehen die Baby-Boomer in den kommenden Jahren in Rente, d.h. die Gutverdiener fallen in naher Zukunft weg.

Landflucht vs. Stadtflucht:

Seit einigen Jahren kehrt sich die Entwicklung jedoch um. Immer mehr Familien ziehen aufs Land, weil der Baugrund in der Stadt nicht mehr bezahlbar ist. Aber wie will man als Gemeinde werben, wenn man nicht ausreichend Bauplätze anbieten kann?

Gute Lage von Stettfeld:

Durch unsere gute Lage im Maintal zwischen Bamberg – Haßfurt / Schweinfurt könnten junge Familien aus der Stadt nach Stettfeld ziehen.

Vereinsleben:

Junge Familien könnten auch die Gemeinschaft und das Vereinsleben stärken. Sie sind die Zukunft des Dorflebens!

Digitaler Wandel:

Heimarbeit ist durch schnelles Internet mittlerweile auch in Stettfeld angekommen. Das Entzerren von Wohnen und Arbeiten ist einfacher möglich als früher. Die Voraussetzungen für Glasfaser gibt es bereits in Teilbereichen Stettfelds und ein neues Baugebiet könnte damit bestückt werden. Einem Arbeiten von zuhause aus spricht nichts mehr entgegen.

Demografischer Wandel:

Motto: „Jung kauft Alt“. Sanierungsgebiete im Ort könnten so angegangen werden und Leerstände reduziert werden. Mit Fördermaßnahmen könnte das Aussterben im Ort unterstützt werden.

Wer will bauen?

Wir haben bei den Bürgern abgefragt, ob sie beabsichtigen, in den

nächsten 10 Jahren zu bauen. Hochgerechnet auf die ganze Gemeinde würden gerne Mitglieder jeder 5. Familie bauen. Das wären also bis zu 90 Bauvorhaben, selbst konservativ gerechnet 30 Bauvorhaben (ohne Zuzug neuer Bürger).

Hier reicht ein Mikrogebiet nicht aus. Wir brauchen eines, bei dem die Erschließungskosten niedrig gehalten werden. Nur so sind wir nachhaltig
Wir setzen uns für ein ordentliches Baugebiet ein. Die Umfrage bestätigt, dass die Brunnwiese II am meisten Sinn macht. Das Baugebiet ist bereits ausgewiesen und bietet Platz für ca. 70 Bauplätze. Das Planungsverfahren ist bereits abgeschlossen.